Aktuelle Informationen des AStA FU bzgl. COVID19

Situation des AStA während der Coronavirus-Pandemie

English Version: https://www.astafu.de/en/covid19

Informationen zur Corona-Krise sind auf dieser Seiten in drei Bereichen zu finden:

Es wird versucht diese Seite so aktuell wie möglich zu halten und neue Informationen schnell mitaufzunehmen.

Maßnahmen, Dienstleistungen und Erreichbarkeit des AStA FU

Welche Maßnahmen und Einschränkungen betreffen den AStA FU in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie und damit seine Dienstleistungen und die Erreichbarkeit?

Telefonische Sprechzeiten:
Di 10 - 14 Uhr
Do 14 - 18 Uhr

Alle folgenden Maßnahmen und Einschränkungen gelten vorläufig bis der Präsenzbetrieb an der FU wieder anläuft:

Die AStA-Villa und das Semesterticket-Büro sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die AStA-Villa ist für allgemeine Fragen zu den oben genannten Zeiten telefonisch erreichbar und nach Absprache können notwendige Dokumente (z.B. Bescheinigung für Fachschaftsarbeit) abgeholt oder per Post versandt werden.

Die Beratungen des AStA sind weiter per Email erreichbar. Einzelne Beratungen haben telefonische Sprechzeiten eingerichtet. Kontaktiert die Beratungen bitte in erster Linie per Mail und hinterlasst eine Telefonnummer, wenn ihr zurück gerufen werden möchtet. Die Kontaktdaten findet ihr auf der Internet-Seite der jeweiligen Beratung. https://www.astafu.de/beratungen

Finanzplena und Kassenstunden finden nicht statt. Die Technikausleihe der Medienwerkstatt, sowie der Bus-Verleih sind ausgesetzt.

Das Semesterticketbüro ist derzeit nicht persönlich erreichbar. Es ist aber weiterhin per Post und Mail erreichbar und bemüht sich auch, weiterhin während der Sprechzeiten telefonisch erreichbar zu sein. Es werden alle Befreiungsanträge weiter bearbeitet, auch weil klar ist, dass viele gerade jetzt auf Geld angewiesen sind und es viele Fragen zum Semesterticket gibt.

Forderungen, Petitionen, Initiativen des AStA FU

Wir setzen uns dafür ein, dass Studierenden keine Nachteile durch die aktuelle Situation entstehen. Das betrifft BAföG und Prüfungsleistungen aber auch Visaangelegenheiten. Auch die Landesastenkonferenz Berlin (LAK) informiert zu diesem Thema.

Wir Unterstützen die Forderungen nach einem Solidarsemester, ebenso wie die nach einer finanziellen Soforthilfe für Studierende. Auch einige Fachschaftsinitiativen, Hochschulgruppen und - Initiativen haben sich dazu entschlossen den Aufruf des Solidarsemester zu unterstützen. Eine Liste der Unterstützer*innen an der FU Berlin findet sich hier. Wenn ihr ebenfalls dort aufgeführt werden möchtet, schickt uns euer Logo und euren Gruppennamen an fsref [ät] astafu.de

In Anlehnung an die Forderungen des "Solidarsemester" hat die FSI GIP (vom Master "Gender, Intersektionalität und Politik) einen eigenen offenen Brief formuliert mit dem Titel "Wir fordern: Gemeinsam solidarisch!". Auch dieser wird vom AStA unterstützt und ist für Einzelpersonen (Studierende & Beschäftigte der FU) offen zum unterschreiben. Mehr dazu: https://fsigip.wordpress.com/offener-brief/

Wichtige Informationen für Studierende (der FU)

Bitte beachtet die allgemeinen Hygieneempfehlungen wie regelmäßiges Händewaschen. Die FU Berlin betreibt ein FAQ zu "Allgemeinen Informationen zum Coronavirus", unter anderem zu gesundheitlichen Fragen: https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/faq/allgemein/index.html

Der Hochschulbetrieb an der FU und in Berlin ist aktuell größtenteils eingestellt. Aktuelle Informationen zur Freien Universität finden sich auf dieser Seite: https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/index.html

Seit dem 11.05 sind die Universitätsbibliothek sowie die Bibliothek der Rechtswissenschaft wieder zur Abholung von Ausleihen geöffnet. Alle weiteren Bibliotheken sind weiterhin geschlossen. Hier findet ihr Informationen zur Wiedereröffnung und dem aktuellen Service der Bibliothekenhttps://www.fu-berlin.de/sites/bibliotheken/news/Wiederoeffnung-der-Ausleihe.html

Die offiziellen Maßnahmen die alle Berliner Hochschulen betreffen sind auf der Seite der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung nachzulesen: https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/news/2020/corona-905968.php

Für landes- und bundesweite Infos legen wir euch die Info-Seite der LandesAstenKonferenz Berlin (LAK) ans Herz: https://www.lak-berlin.de/coronavirus . Dort sind außerdem nützliche Links und Hinweise für Studierende zusammmengestellt, darunter auch eine Sammlung an Beratungs- und Hilfsangeboten z.B. für psychische Probleme oder Betroffene häuslicher Gewalt.

Der Freie Zusammenschluss von Student*innenschaften (fzs) bietet auf seiner Website eine umfassende und bundesweite Übersicht zu wichtigen Infos für Studierende.

Sommersemester

Die Vorlesungszeit im Sommersemester an der FU beginnt am 20. April, dazu "werden Veranstaltungen, die an der Freien Universität Berlin im geplanten Sommersemester stattfinden sollen, auf digitale Formate umgestellt." Seit dem 11. Mai sind Ausnahmen für Präsenzlehre und -prüfungen möglich. Hierüber informieren euch eure Fachbereiche. Die Vorlesungszeit endet am 18. Juli 2020.

Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die staatlichen Hochschulen des Landes Berlin haben sich auf für Durchführung des Sommersemesters 2020 auf bestimmte Rahmenbedingungen verständigt. Diese sind hier nachzulesen: https://www.lak-berlin.de/coronavirus/#mozTocId66123

Weiter Informationen sind dem FAQ der FU zu "Auswirkungen auf Studium, Lehre und Campus" zu entnehmen: https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/faq/studium-lehre-campus/index.html

Aktive Teilnahme bei Online-Veranstaltungen

Aktuell erhalten wir vermehrt Hinweise auf Kurse, in denen jetzt im Corona-Sommersemester höhere Anforderungen gestellt werden als durch die Prüfungsordnung vorgesehen. Dozierende verlangen beispielsweise die Beteiligung in Foren oder überprüfen anderweitig, ob eine Vorlesung wirklich geschaut wurde. Wir möchten bekräftigen, dass das vom Präsidium propagierte „Kreativsemester“ nicht bedeuten kann, dass Prüfungsordnungen kreativ ausgelegt werden. Es darf nicht sein, dass die Umstellung auf Online-Lehre mit Nachteilen und Mehrbelastungen für die Studierenden verbunden ist. Daher: In einer Lehrveranstaltung, die im Präsenzbetrieb nicht anwesenheitspflichtig ist, kann nun nicht verlangt werden, verpflichtend an Videokonferenzen teilzunehmen. Es können auch keine zusätzlichen Prüfungsleistungen wie Essays oder Zusammenfassungen verlangt werden, die nicht in der Prüfungsordnung vorgeschrieben sind.

Wir empfehlen daher dringend, bei jedem Kurs die korrespondierende Modulbeschreibung zu prüfen, die ihr als Liste am Ende eurer Prüfungsordnung findet. Wenn für ein Modul die Teilnahme „empfohlen“, allerdings nicht „verpflichtet“ wird, darf die Anwesenheit nicht geprüft werden, auch nicht in der Form von Zusammenfassungen oder Tests zum Vorlesungsinhalt. Es können keine zusätzlichen Formen aktiver Teilnahme verlangt werden und auch Modulprüfungen können nicht um weitere Formate ergänzt werden. Abweichungen sind nicht zulässig.

Wenn ihr auf Differenzen zwischen der Prüfungsordnung und den verlangten Leistungen stoßt, empfehlen wir, zunächst Kontakt mit dem*der Kursleiter*in aufzunehmen und eure Kommiliton*innen über die zu viel verlangten Leistungen zu informieren. Ihr könnt euch mit Fragen gerne auch an die Hochschulberatung wenden, die euch unterstützt und sich auch an die Dozierenden wenden kann, wenn ihr anonym bleiben möchtet.

Semesterticket

Es gilt eine neue Regelung für Semestertickets, die vorläufig bis zum 28. Juni 2020 gelten, wenn eine Immatrikulationsbescheinigung mitgeführt wird (Die ursprüngliche Regelung wurde am 27. April verlängert). Wenn du noch keine Campus-Card hast oder sie verloren hast, bist du laut der neuen Regelung seit Ende Mai verpflichtet, ein Ticket zu lösen. Die Universitätsverwaltung arbeitet daran, Tickets an Studierende zu verschicken.

Studienfinanzierung und BAföG

Eine Übersicht zu "BAföG in Zeiten der Corona-Pandemie" von Studis-Online: https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/bafoeg-und-corona.php

"Corona und Studienfinanzierung", Rechtliche Möglichkeiten für Empfänger_innen und Finanzierungsmöglichkeiten für alle Anderen. Von der BAföG-Beratung des Referent_innenRates der HU, Stand 19.04.2020: http://www.refrat.de/beratung.bafoeg.corona.html

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat angekündigt, Studierende durch zu Beginn zinslose Darlehen und Überbrückungshilfen zu unterstützen. Informationen zu den Darlehen der KfW gibt es hier. Auch Ausländische Studierende können seit dem 1. Juni 2020 einen Antrag stellen.

Eine Überbrückungshilfen kann jeweils für die Monate Juni, Juli und August beantragt werden, wenn weniger als 500€ auf dem Konto vorhanden sind und ein Nebenjob nachweislich verloren ging. Die Antragstellung läuft über das Portal https://www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de/

FAQ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu den offiziellen Regelungen: https://www.bmbf.de/de/faq-ausbildungsfoerderung-und-corona-krise-11215.html

Das studierendenWERK Berlin hat einen Fonds "Teilhabe am Online Campus" aufgesetzt, aus dem Geld für fehlende Technik beantragt werden konnte: https://www.stw.berlin/unternehmen/themen/antrag-technikfonds.html Aktuell gibt es allerdings einen Antragsstopp.

Ausländische Studierende

Die FU hat für ausländische Studierende einen eigenen FAQ-Abschnitt: https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/faq/austauschstudierende/index.html

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) e.V. ist die Interessenvertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie der Studierenden mit Migrationserfahrungen in Deutschland. In der aktuellen Ausnahmesituation setzt er sich für die besonderen Lage ausländischer Studierender ein, da diese in verschiedenster Weise besonders stark betroffen sind. Für mehr Informationen Website: https://bas-ev.de/ und Twitter: https://twitter.com/BASDeutschland

Arbeitsrecht (an Hochschulen)

Aktuell gibt es auch Arbeitgeber*innen, die versuchen Arbeitnehmer*innenrechte einzuschränken. Falls ihr von Kündigungsversuchen oder Ergänzungen zu Arbeitsverträgen betroffen seid, unterschreibt nichts ohne euch beraten zu lassen. Diese Krise darf nicht dazu genutzt werden, geltendes Recht auszuhöhlen. Das gilt sowohl für studentische Jobs an der FU als auch andere studentische Jobs.

Studentische Beschäftigter der FU können sich an den Personalrat der studentischen Beschäftigten (PRstudB) wenden. Der hat auch ein FAQ zu Auswirkungen der Coronapandemie für die studentischen Beschäftigung an der FU veröffentlicht: https://www.fu-berlin.de/sites/prstudb/news/Corona-Infos.html

Der PRstudB der Humboldt Universität (HU) hat ebenfalls ein FAQ geschrieben, indem auch einiges zu mobilem Arbeiten/HomeOffice und Arbeits- und Datenschutz steht: https://vertretungen.hu-berlin.de/de/prstudb

"Informationen, FAQs und Unterstützung für Hochschulangehörige", eine Sammlung bezüglich Arbeitsrecht von der Hochschulgewerkschaft unter_bau: https://unterbau.org/2020/03/30/corona-informationen-faqs-und-unterstuetzung-fuer-hochschulangehoerige/

Allgemeine arbeitsrechtliche FAQ, können hilfreich sein für die vielen Studierenden die nicht an der Hochschule arbeiten:

Sonstiges

In fast allen Berliner Bezirken haben sich Nachbarschaftsinitiativen gegründet, die beispielsweise Einkäufe für Menschen in Selbstquarantäne oder Kinderbetreuung organisieren. Eine Chat-Gruppe, sicher auch in eurer Nähe findet ihr hier: https://listling.org/lists/pwfjfkpjmesjjinm/solidarische-nachbarschaftshilfe